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Gemeinhin sitzen wir am Schreibtisch – am besten immer dem gleichen in einem Büro und immer von 9 bis 18 Uhr. Dann erledigen wir, was zu erledigen ist, tun, was uns aufgegeben wird (egal, ob von Kunden, Kollegen, Geschäftspartnern oder sonst wem). Und oft genug gehe ich abends nach Hause und frage mich, was ich eigentlich den ganzen lieben langen Tag so gemacht habe und wo eigentlich der Raum für Kreativität, für Entwicklung und neues war? Dazu muss man wissen, dass Neugier und Freiheit zwei meiner stärksten Motive und damit Antreiber sind. Aber ich wollte ja über den heutigen, ganz normalen Tag bei sam waikiki schreiben. Dafür sitzen Sven und ich draußen in der Sonne, die Vögel zwitschern der Wind rauscht durch die Bäume. Ein Wort gibt das andere, das Gespräch fließt frei mal hierhin mal dahin und bleibt doch immer beim Thema:

Wie können wir das, was wir täglich lernen – jeder für sich, gemeinsam, von unseren Kollegen und in der Arbeit mit Kunden – das, was wir intuitiv in unsere Arbeit einfließen lassen, das, was wir in verschiedenen Formaten bei unseren Kunden tun und oft auch ausprobieren (dürfen), wie können wir all das in ein Programm (und das ist beileibe nicht das beste Wort dafür) gießen und noch viel mehr Menschen zugänglich machen?

Wir bewegen uns alle mehr oder weniger stark zwischen unseren Gefühlen, Interessen und Leidenschaften – meist privat – und dem Funktionieren, Kennzahlen und dem System – meist im Job. Und sind uns doch allzu oft gar nicht bewusst, welchen Spagat wir damit machen, merken nur selten, dass wir uns in Zwei teilen, obwohl wir Eins sind. Wie kann es gelingen die beiden Welten in uns zu vereinen? Kurz, wir glauben, dass wir in dieser Welt wegkommen müssen uns nur nach Zahlen, Daten, Fakten, Prozessen, Funktionieren und Controlling (oder auch Kontrolle) auszurichten. Wir müssen uns Menschen und das was uns ausmacht in den Mittelpunkt rücken und zwar nicht nur in blumigen Marketing- oder Strategiesprüchen, sondern ernsthaft. Wir sollten uns alle wirklich ernsthaft darauf zurückbesinnen.

Und so sitzen wir hier im Gras, ich schreibe und Sven zeichnet unser Verständnis, das woran wir glauben und das, was die Grundlage für unser Handeln und das oben genannte Programm werden soll auf ein Blatt Papier.

Der erste Satz, der all das zusammenfasst, ist: Wir reden zu viel und denken zu wenig nach. Und wenn wir dann endlich im Denken angekommen sind, spüren wir, dass wir vom Denken vor allem ins Fühlen kommen müssen, um wirklich unsere menschlichen Stärken auszuspielen.

Und der zweite Gedanke, der uns auf den Weg bringt, ist: wie bringen wir das Spirituelle, das jedem von uns innewohnt (auch wenn einige vielleicht ein anderes Wort dafür wählen würden) mit unserem Job, dem Business zusammen? Wie schaffen wir es beide Aspekte so miteinander zu verbinden, dass wir am Ende die Welt ein Stück besser und menschlicher machen?

An dieser Frage setzt auch unser Selbstverständnis als Creative Company an. Kreativität ist zutiefst menschlich, sie entsteht aus Emotion, aus Weite, Freiheit, Inspiration und Intuition – ob nun Sven und ich auf dem Rasen sitzen und über Vorträge und Workshops nachdenken, Alissa einen Blogbeitrag schreibt, Lena sich mit Videos beschäftigt oder Jelena ihrer Leidenschaft für gutes Design, also visuelle Kommunikation frönt. Wir sind Menschen und leben genau das und deshalb unsere Kreativität für Menschen jeden Tag bewusst.

Ein ganz normaler Arbeitstag bei sam waikiki eben.

wir sind sam waikiki 1 sam waikiki – Kommunikation, Design, Impulse

Unsere Persönlichkeit zu Hause zu lassen ist nicht unser Ding.

Wir sind unterschiedlich – und genau das macht sam waikiki aus. Jede*r von uns würzt unser Selbstverständnis und die Kundenprojekte mit eigenen Meinungen, Leidenschaften und Expertise. Darum arbeiten wir so gut zusammen und darum gelingt uns der Perspektivwechsel, bewegen wir Sie, hinterfragen wir uns und das, was wir tun – immer in Ihrem Sinn. Und nicht zuletzt macht uns die Zusammenarbeit Spaß. Sie werden schon merken: Das ist ansteckend!