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Am Anfang stand die Erkenntnis, dass Bewegung, Agilität, vor allem aber Geschwindigkeit und Kundenzentrierung Einzug in das Produktmanagement und damit die Produktentwicklung bei Plusnet halten müssen. Aus diesem Wissen hat Marc Huppert, Leiter Produktmanagement, den Plusnet Playground entwickelt – gewissermaßen als Auftakt zu seiner Innovationsstrategie.

Ihm war klar, dass mit dieser Idee eine Veränderung der Arbeitsweise einhergehen muss, da das Team im Tagesgeschäft und den seit Jahren etablierten Prozessen und Gedankenmustern gefangen ist. Klar war auch, dass die notwendige Veränderung in Haltung und Arbeitsweise nicht aus dem Team selber entstehen würde. Und hier kommen wir ins Spiel.

Den ersten zweitägigen Workshop des Plusnet Playground haben wir unter dem Zeichen der Haltung und des Aufbrechens alter Denkmuster und Arbeitsweisen gestellt. Die größte Herausforderung war auch diesmal das Erkennen und dann Loslassen der eigenen Überzeugungen, Gedankenmuster und Erfahrungen der Vergangenheit. Es braucht eine gehörige Portion Mut, sich darauf einzulassen, das eigene Gehirn scheitern zu sehen, um neue verrückte Ideen zu finden oder in der Gruppe zu entwickeln. Das eigene Scheitern im Sinne von „Fehler machen“ ist damit Teil des Programms, denn nur dadurch kann wirkliche Innovation entstehen. Die Reise durch die eigenen Erfahrungen hat einige Teilnehmer erst mal in Blockadehaltung und in Angststarre versetzt, der eigene Anspruch an Leistung und Belastung wurde kräftig durcheinandergeschüttelt.

Am Ende konnten sich alle Teilnehmer auf die Brücken einlassen, die in einem solch disruptiven Prozess entstehen. Die Phase der Kreativität, der Ideenentwicklung selbst brauchte dann gar nicht mehr so großen Raum, sie fingen fast von selbst an zu sprudeln.

Das eigene Hinterfragen dessen was wir tun, dessen, was dem Kunden fehlt und was ihn stört, ist der Auftakt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst. Zugleich ist dies der Startpunkt für neue Produkte und Dienstleistungen, die dann live am Kunden getestet werden können.

Die Welt von morgen wird uns also viel mehr abfordern zu verstehen, dass uns früher das technisch machbare gedankliche Grenzen gesetzt hat und dass es heute unser Gehirn ist, das uns Grenzen setzt, denn das technisch machbare ist über das Denkbare hinausgewachsen. Um diese Lücke zu schließen hilft uns nur die Fantasie und in dieser bewegen wir uns nur, wenn wir loslassen können, was wir kennen.

Das Team von Plusnet hat sich auf den Weg gemacht – there’s more to come.